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Über uns | Geschichte
Geschichte der Weserfähre von 1910 bis 2001
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01. August 1910:
Gesellschaftsvertrag zur Gründung der „Weserschiffsgesellschaft mbH“ mit Sitz in Oldenburg. Als Gesellschafter beteiligen sich der Oldenburger Staat, die Städte Geestemünde, Lehe, Bremerhaven und Nordenham, der Amtsverband Butjadingen sowie die Firmen Midgard DSAG, J. Frerichs & Cie.AG und die Norddeutschen Seekabelwerke AG. Bereederung durch Franz Döpkens.
1911:
Neubau des Fährhauses in Geestemünde, Vertiefung der Geeste auf 4,5 m unter „gewöhnlichem Niedrigwasser“.
07. Juli 1911:
Erteilung der Genehmigung für die Ausübung des Fährverkehrs auf die Dauer von 40 Jahren durch den Oldenburger Staat.
18. August 1911:
Erteilung der Genehmigung für die Ausübung des Fährverkehrs auf die Dauer von 40 Jahren durch den Preußischen Staat.
28. Mai 1911:
Fährschiff „Preußen“ läuft bei J.C. Tecklenborg in Geestemünde vom Stapel.
August 1911:
Fertigstellung der „Preußen“ und gleichzeitig des zweiten Fährschiffes, der bei J. Frerichs & Cie in Einswarden gebauten „Oldenburg“. Die „Oldenburg“ ist für die Beförderung von Gütern, Vieh und Personen zwischen Geestemünde, Blexen und Nordenham vorgesehen. Übernahme des kleinen Fährdampfers „Fischereihafen“ der den Namen „Weser“ erhält.
21. August 1911:
Die „Weserschiffsgesellschaft“ eröffnet ihren Fährverkehr.
1915:
Fährschiffe „Oldenburg“ und „Weser“ werden von der Marine in Kriegscharter genommen.
1919:
Fährschiff „Oldenburg“ wird an die Deutsche Werft in Hamburg verkauft. Die „Weser“ geht nach Holland.
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12. November 1921:
Der Sitz der Gesellschaft wird von Oldenburg nach Geestemünde verlegt. Neuer Name der Firma ist „Weserfähre GmbH Geestemünde“.
1923:
Das Reich (Reichsbahnfiskus) übernimmt im Zuge des Überganges der oldenburgischen Staatseisenbahnen auf das Reich Teile der Geschäftsanteile des Oldenburgischen Staates.
1919 –1927:
Die „Preußen“ ist einziges Fährschiff.
Juli 1927:
Das bei J.C. Tecklenborg gebaute Fährschiff „Oldenburg“ (2) wird in Fahrt gebracht.
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1933:
Umbau des Anlegers in Geestemünde. Einbau eines mechanischen Klappsteges.
1934:
Umbau der „Preußen.
1935:
Umbau der „Oldenburg“, wegen des stark zunehmenden Fahrzeugverkehrs.
1937:
Beginn der Planungen für den Bau neuer Anleger für den Einsatz von Kopffähren. Vorgesehen ist ein neues Fährschiff als Kopffähre und der Umbau der vorhandenen Schiffe ebenfalls zu Kopffähren.
1940:
Einstellung der Arbeiten an der neuen Fähranlage wegen zu geringer Materialzuweisungen infolge des Krieges.
1942:
Gründliche Überholung des Anlegers und der Brücke in Blexen. Abfertigung der Fahrgäste am „Rhenania“-Pier mit der „Preußen“ als Anleger.
18. September 1944:
Luftangriff auf Wesermünde. Beide Fährschiffe werden getroffen und brennen aus, die Anleger schwer beschädigt. Fährhaus und Güterschuppen werden ein Opfer der Brandbomben.
September 1944:
Fährschiff „Preußen“ von der Marine zwecks Kriegseinsatz zum Wiederaufbau an die Unterweser-Werft vergeben. Die „Oldenburg“ wird Lühring in Hammelwarden zwecks Wiederaufbau als Fährschiff zugeteilt.
20. Oktober 1944:
Einsatz der „Wangerooge“ der Reichsbahn als Fährschiff bis auf weiteres.
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Juli/ August 1945:
MS „Frisia X“ wird vom US Navy Port Direktor der „Weserfähre“ übergeben. MS „Frisia X“ wird am Jubiläumstag in Dienst gestellt.
25. Februar 1946:
Fährschiff „Oldenburg“ wieder in der Fährfahrt. Nach wenigen Wochen Einstellung der Fahrten wegen fehlender Kohlenzuteilung. Fährverkehr wird mit zwei deutschen offenen Landungsboten aufrechterhalten.
Ende Juli 1946:
Sitz der Gesellschaft und Kohlenplatz befinden sich nun in der amerikanischen Zone – und die notwendige Bunkerkohle steht zur Verfügung. Die „Oldenburg“ nimmt den Fährverkehr wieder auf.
01. Mai 1948:
Fährschiff „Preußen“ wieder einsatzbereit.
Anfang 1950:
Stetig wachsender Verkehr fordert die Erweiterung der Fähr-Kapazität. Von der Schichau-Werft in Hamburg wird das MS „Greif“ gebaut, in „Bremerhaven“ umgetauft und zu einem kleinen, aber leistungsfähigen Fährschiff umgebaut.
Juli 1951:
Beschluss des Verwaltungsrates der „Weserfähre“ zum Bau moderner Anlegerbrücken für Kopffähren in Bremerhaven und Blexen sowie eines großen, modernen Fährschiffes bei der Schichau-Werft in Bremerhaven.
April 1954:
Verkauf der „Bremerhaven“ (ex „Greif“) nach Italien.
19. August 1954:
Einweihung der neuen Anleger, Taufe und Indienststellung des größten deutschen Flussfährschiffes „Bremerhaven“ und Übergabe an den Verkehr.
September 1955:
Verkauf der 44 Jahre alten „Preußen“ nach Emden zum Verschrotten.
29. Februar 1956:
Auftragsvergabe für ein zweites Fährschiff an die AG Weser-Seebeckwerft in Bremerhaven.
27. Mai 1957:
Taufe und Stapellauf des zweiten Fährschiffes „Nordenham“.
14. August 1957:
Übernahme der „Nordenham“ durch die „Weserfähre“ und Aufnahme der Fährfahrt am folgenden Tage.
Oktober 1958:
Verkauf der 31 Jahre alten „Oldenburg“ an die Sund-Reederei in Hamburg.
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26. August 1965:
Indienststellung des dritten, ebenfalls bei der AG Weser-Seebeckwerft gebauten Fährschiffes „Berlin“.
30. November 1972:
Gegen 17.30 Uhr rammt der Bremer Frachter „Arcturus“ bei einem Manöver auf der Weser den Fähranleger in Blexen. Die Anlegerbrücke wird vollkommen deformiert und das Fährschiff „Berlin“ bei auflaufendem Wasser unter der Brücke verkeilt. Nach etwa einer Stunde können Personen und Autos die Fähre verlassen.
01. Dezember 1972:
Während der Nacht bricht die Konstruktion der Brücke mit dem Portal zusammen. Die Personenbeförderung wird provisorisch aufrechterhalten, der Fahrzeugverkehr über Dedesdorf – Kleinensiel und Sandstedt – Golzwarden umgeleitet.
23. Dezember 1972:
Fahrzeuge können wieder übergesetzt werden. Die Hubinsel „Offshore Explorer III“ dient für eine Behelfsbrücke als provisorisches Portal.
Dezember 1972:
Das Fährschiff „Bremerhaven“ wird umgebaut und erhält eine zusätzliche Fahrzeugspur.
10. Februar 1973:
Baubeginn für den Wiederaufbau der zerstörten Brückenkonstruktion. Die Stützpfeiler für das Portal werden neu gerammt.
02. April 1973:
Das neue Portal wird aufgerichtet.
1978/79
Neumotorisierung des Fährschiffes „Nordenham“ und
1979/80
Neumotorisierung des Fährschiffes „Bremerhaven“.
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07. Dezember 1982:
Austritt des Landes Niedersachsen als Gesellschafter. Eintritt der Stadt Nordenham als Gesellschafter.
1984/85:
Sanierung des Fähranlegers Bremerhaven.
21. August 1986:
75 Jahre Weserfähre
Die Schiffe der „Weserfähre GmbH“ beförderten in 75 Jahren Fährfahrt über 76 Millionen Menschen – das ist genau 1,25 mal die Bevölkerung der Bundesrepublik nach dem Stand von 1986 – und rund 10 Millionen Fahrzeuge.
Sept./ Okt.1988:
Erneuerung der Kopfdalbengruppe am Anleger in Blexen.
1989:
Ausrüstung der Fähren mit Abwassertanks.
1994:
Einbau von Torsionsverbänden am Anleger in Blexen.
März 1998:
Übernahme der Betriebsführung der Weserfähre GmbH durch die Bremerhavener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH und der Stadtwerke Bremerhaven AG.
29.Januar 1998 / 11.März1998:
Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Weserfähre GmbH und Aufsichtsrat der Stadtwerke Bremerhaven AG beschließen den Neubau einer Fähre durch die Stadtwerke Bremerhaven AG und den Abschluss eines Bareboat-Chartervertrages über 15 Jahre mit der Weserfähre GmbH.
04.Juni 1998:
Vertragsunterzeichnung für einen Fährschiffneubau zwischen der Stadtwerke Bremerhaven AG und der Deutsche Binnenwerften GmbH, Tangermünde.
08. Oktober 1998:
Kiellegung der neuen Fähre in Tangermünde.
21. Dezember 1998:
Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung beschließen den Umbau des Fährschiffes „Nordenham“ sowie deren Verkauf an die Stadtwerke Bremerhaven AG. Nach Fertigstellung des Umbaus soll die „Nordenham“ ebenfalls durch die Weserfähre GmbH gechartert werden.
30. Dezember 1998:
Vertragsunterzeichnung zwischen der Rickmers-Lloyd Dockbetrieb GmbH und der Stadtwerke Bremerhaven AG.
Januar 1999:
Beginn des Umbaus der „Nordenham“.
08. April 1999:
Taufe der neuen Fähre auf den Namen „Bremerhaven“ durch die Gattin des Bremerhavener Oberbürgermeisters a.D. Margarete Richter in Tangermünde.
17. Mai 1999:
Überführung der „Bremerhaven“ von Tangermünde nach Hamburg.
18. – 21. Mai 1999:
Endmontage in Hamburg.
22. – 24. Mai 1999:
Überführung der „Bremerhaven“ durch Seeschlepper von Hamburg nach Bremerhaven.
28. Mai 1999:
Offizielle Übergabe des Neubaus „Bremerhaven“ und der umgebauten „Nordenham“ an der Seebäderkaje in Bremerhaven.
30.Mai 1999:
Indienststellung der „Bremerhaven“ und der „Nordenham“. Die Fährschiffe „Bremerhaven“ (alt) und „Berlin“ sind zum Verkauf ausgeschrieben.
18. Mai 2000
Übernahme der Geschäftsanteile von dem Land Freie Hansestadt Bremen durch die Seestadt Bremerhaven.
01. August 2000:
Verkauf des Fährgebäudes an die Seestadt Bremerhaven.
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2000
Die Weserfähre erhält ein neues Logo und ein Corporate Design, es folgt eine Werbekampagne mit dem Slogan "Wir bringen Sie über den Strom".
Januar 2001:
Verkauf der 35 Jahre alten Fähre „Berlin“ nach Polen.
März 2001:
Verkauf der 46 Jahre alten Fähre „Bremerhaven“ nach Holland.
Juli 2001:
Beginn der Sanierungsarbeiten an den Fähranlegern in Bremerhaven und Blexen.
2002
Abschluss der Sanierungsarbeiten. Die Anleger werden einem Belastungstest unterzogen, so dass die Standfestigkeit auch zukünftig sichergestellt ist.
2003
Auf den Fährschiffen "Bremerhaven" und "Nordenham" werden Alarmanlagen installiert. Der nächtliche Wachdienst wird eingestellt.
Rückkehr zu Papierfahrkarten, ein elektronisches Ticketsystem hatte sich als zu anfällig für Störungen erwiesen.
17. Januar 2004
Eröffnung des Wesertunnels zwischen Dedesdorf und Kleinensiel
Die Beförderungszahlen bei den PKW's und LKW's gehen deutlich zurück. Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer nutzen weiterhin die Fährverbindung. Die Weserfähre GmbH setzt auf den Erlebnisfaktor, um Urlauber für den Fährverkehr zu gewinnen. Eine Werbekampagne mit den Claims "AtmosFähre" und "Fähr Play" wird gestartet.
April 2004
Relaunch des bisher statischen Internetauftrittes der Weserfähre www.weserfaehre.de mit neuem Design.
2004
Die "Bremerhaven" wird für Ausflugs- und Partyfahrten mit einer Persenning ausgestattet.
Der Ein-Mann-Decksbetrieb wird eingeführt.
2005
An den Anlegern werden elektronische Abfahrtanzeiger installiert.
04.Juni 2005
Die erste Kühlhouse-Schiffsparty findet statt. In den folgenden Jahren erweisen sich die Schiffspartys als Partyhighlights. Die Vercharterung für Firmenfeste, Firmenrepräsentationen und kulturelle Veranstaltungen wird aufgenommen.
2006
Das Fährhaus ist nicht mehr durchgehend besetzt. Mitarbeiter aus der Verwaltung des Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG übernehmen die Kassenabrechnung und die Ausstattung der Kassierer.
20.01.2007
Das Fährschiff "Bremerhaven" wird mit einer auf einem Hubmast installierten Feuerlöschkanone ausgestattet und fortan in der seeseitigen Schiffsbrandbekämpfung zwischen Bremerhaven und Brake eingesetzt. Die Feuerwehr Nordenham stellt das notwendige feuerwehrtechnische Einsatzpersonal.
2009
Sanierung des Anlegers in Bremerhaven.
Mai 2009
Das Hafentaxi nimmt mit dem Motorboot "Kleiner Kaiser" den Fährverkehr an der Baustelle Kaiserschleuse auf.
April 2010
Lotto Bremen eröffnet die Ananhmestelle auf dem Wasser und wirbt auf den Außenwänden der Fährschiffe.
1. August 2010
100-jähriges Jubiläum
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wolkig
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Temperaturbereich: 11° bis 17° |
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Wind: Süd, 9 km/h |
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Regenwahrscheinlichkeit: 20% |
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